Wenn die Sparkasse Marburg in Erklärungsnotstang gerät

Es ist eine sehr gute Option ein so genanntes „P“ Konto zu haben. Bei Pfändung steht dir, je nach Hintergrund, ein gewisser pfändungsfreier Betrag zur Verfügung. Geld also, dass dir niemand weg nehmen kann. Liegt eine Pfändung vor, kann alles was über diesen Betrag liegt dem Gläubiger zugeführt werden. Selbstverständlich bedarf es dazu auch Grundlagen, Mitteilungen wie zum Beispiel ein Beschluß des zuständigen Gericht usw. In Marburg aber scheint man womöglich die absurdesten Abwege zu gehen. Ein jüdischer Kunde der Sparkasse Marburg verfügt über ein P Konto.

Laut schriftlicher Auskunft des zuständigen Amtgericht Marburg liegt keine Pfändung vor.

Mit Freude und Einsatzeifer geht dieser jüdische Kunde seiner festen Anstellung nach und erarbeitet sich mehre Monate hinweg ein Einkommen das etwas über dem Pfändungsfreibetrag liegt. Mit Freude ordert sich der Kunde unter anderem Werkzeug, welches für seine Arbeit unterstützend ist. Aber die Freude hält nich lange an. Obschon die Sparkassen App (aktueller Stand Beitragsausgabe) einen „grünen“ Wert von über 1.000 Euro zeigt, kann der Kunde nicht über das Geld verfügen. Hinzu kommt das teilweise wichtige Abbuchungen, wie Strom, Busfahrkarte, lfd. Rechnungen usw., von der Sparkasse zurückgebucht wurde.

Den Hinweis dazu ersieht der Kunde zunächst nur über den Online Zugang zum Konto.

Hinzu kamen dann Mahnungen weil eben Rechnungen nicht bezahlt wurden. So summierte sich ein weiterer kleiner Schuldenberg. Erst nach mehrfachen Nachfragen und auf Zuschrift an den leitenden Direktor der Sparkasse Marburg antortete diese mit einem eher schwammigen Schreiben das so nicht erklärt warum Geld einbehalten wurde und an wen denn der Betrag ging.

Das Geld scheint verschwunden – der Schuldenberg wächst.

Aber auch das Amtsgericht Marburg agierte weiter und rät zum anwaltlichen Rat bevor man den Rechtsweg beschreitet.

Derweil hat sich der jüdische Kunde dazu entschlossen eine Art „Notbremse“ zu ziehen und hat seine Wohnung gekündigt und denkt darn in seine Heimat Israel oder an andere Orte auszuwandern. Nach wie vor geht er seiner Tätigkeit nach und erzielt oftmals ein Einkommen, dass etwas über den Pfändungsfreibetrag liegt

Eindeutig kann es doch so nicht angehen aber in Marburg ticken die Uhren womöglich ganz anders fast schon wie in Zeiten des finsteren Mittelalters.

 

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